Freitag, 20. April 2018

Werbung: Die schönsten Schuhe der Welt - Ethletic (Fair & Vegan) #FreuFreitag

*Diese Schuhe wurden mir in Rahmen einer Kooperation zur Verfügung gestellt, Danke dafür!

Es gibt Momente, da freue ich mich wie wahnsinnig. 
Ich muss gestehen, dass es nicht oft vorkommt und in 90% der Fälle handelt es dabei meist um Bücher. Heute kann ich Euch jedoch ENDLICH mal wieder etwas zeigen, dass für den ein oder anderen auch Interessant sein könnte: Faire und vegane Chucks von Ethletic. 


Ich hatte Ethletic schon länger im Hinterkopf, denn bisher habe ich wie die meisten Converse getragen. Da diese jedoch nach meiner Ansicht den stolzen Preis von fast 70 Euro nicht wert sind, da sie aus den gleichen Werken kommen wie die 20 Euro Billig Treter aus dem Deichmann, musste eine Alternative her. 
Natürlich war ich Feuer und Flamme, als ich dann gefragt wurde ob ich bei #oneofus dabei sein möchte. So kam es zu dieser unglaublichen Kooperation die mich so zum strahlen bringt. Der Zeitpunkt hätte schlicht nicht besser sein können. 
Entschieden habe ich mich für dieses Model, obwohl ich lange überlegt habe die klassischen schwarzen zu wählen. Aber ehrlich gesagt hat mich die Farbe einfach völlig umgehauen. 


Die Fakten: 

Model: Black Cap Lo Cut
Farbe: True Blood 
Größe: 39
Preis: 69,99 Euro


Das ich so unheimlich verliebt in diese Schuhe bin, hat aber noch einen ganz anderen Grund: Sie sind so fucking bequem, dass ich sie nie wieder ausziehen will. 
Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber gerade bei den sehr günstigen Varianten von Chucks hatte ich oft das Problem, dass ich mir Blasen gelaufen habe. Hier schlüpfte ich in die Schuhe und es war einfach nur eine Offenbarung. 
Meine Liebe zu den neuen Schuhen hat sogar meinen Freund angesteckt - von uns Beiden ist er derjenige, der am meisten auf Qualität und Verarbeitung achtet. Auch hier konnten die Treter eindeutig Punkten. Wie sie sich im Langzeit-Test machen werde ich natürlich noch berichten. 
Fakt ist: Sie kosten genauso viel wie die Version von Converse sind jedoch fair und vegan. Für mich gibt es also absolut nichts, was gegen einen Austausch der Marken spricht. 
Um ehrlich zu sein, wird auf jeden Fall noch ein Paar bei mir einziehen. Wann genau das sein wird weiß ich jedoch noch nicht. Aber ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden. 

Habt Ihr schon Erfahrung mit den Schuhen von Ethletic gemacht?




Mittwoch, 18. April 2018

Justine privat - Sprunghaft

Cap: Useless Shirt: Useless

"Warum bist du nur so?"
"Wie denn?"
"So, sprunghaft."
Ich verziehe den Mund etwas und versuche die Frage für mich selbst zu beantworten. 
"Mich langweilen Dinge schnell ...", versuche ich es zu erklären und weiß im gleichen Moment, dass er es nicht verstehen wird. Wie erwartet schüttelt er den Kopf und sieht mich ernst an. Ich mag es nicht wenn Menschen mich so ansehen, denn sie werten. Egal, ob bewusst oder nicht. Ihnen passt es nicht wie ich mein Leben führe. Das ist auch in Ordnung, aber ich möchte nicht, dass jemand mir in meine Sachen reinredet.
"Manchmal muss man sich einfach festlegen!", meint er ernst und sieht mir eindringlich in die Augen, als könnte er mir damit seinen Willen aufzuzwängen.
"Das will ich aber nicht."

Diese Antwort passt ihm gar nicht.
"Und das muss ich auch nicht!", setze ich nach. "Nur weil die Gesellschaft es gerne so hätte, bedeutet es nicht, dass ich es auch tun muss. Ich mag mein Leben und ich mag meine Sprunghaftigkeit"
Wieder ein Kopfschütteln, doch dieses Mal sieht es aus als würde er mich bedauern. Als wäre ich dabei den richtigen Weg zu verpassen obwohl er mit einem Leuchtpfeil darauf zeigt. 
"So wirst du nie etwas erreichen."
"Warum muss ich mich festlegen um etwas zu erreichen?"
"Du kannst nicht ewig einem Traum hinterher rennen und nebenher noch 5 andere haben!"
"Warum denn nicht?"
"Weil es nicht RICHTIG ist ..."
"Und wer entscheidet das?"
Er schweigt, als würde ihm seine eigene Antwort nicht schmecken.
"Du vergeudest dein Talent."
"Vielleicht."
"Ganz sicher."
"Vielleicht würde ich etwas vergeuden, wenn ich mich auf etwas festlege, bei dem ich mir nicht sicher bin."
Er schweigt wieder.
Das reicht mir als Antwort. 

Meckermittwoch - Ich bin nicht nur traurig




Mein Wecker klingelt. 
Es gibt Tage, da ist alles gut. Ich stehe auf, bin wie alle anderen Mädchen in meinem Alter und bewältige die täglichen Aufgaben des Lebens, mit einem Lächeln auf den Lippen und frechen Sprüchen. Doch heute ist nicht so ein Tag. 
Sobald ich die Beine aus dem Bett geschwungen habe, stürzte ich hinein. Mitten in das schwarze Loch. 
Manchmal gelingt es mir, den Sturz zu ignorieren. Ich mache einfach weiter, ohne Lächeln aber dennoch anwesend. Heute klappt auch das nicht. 
Im Badezimmer wage ich es nicht mein Spiegelbild anzusehen, nicht einmal meine Kriegsbemalung kann verdecken, das heute kein guter Tag ist. Viele halten mich für selbstbewusst, arrogant und einige sogar für stark - oft trifft das auch zu. Doch an Tagen wie diesen, bin ich nicht mehr als eine leere Hülle, die wie ein Zombie durch ihr Leben schlurft. 
Ich stecke fest, im modrigen Sumpf der stumpfen Empfindungen. Engel und Teufel haben auf meiner Schulter platz genommen und fechten den ewigen Krieg zwischen gut und Böse aus, während ich teilnahmslos neben stehe. 
Du musst einfach weiter machen.
Nein, vergrab dich im Loch und lass es mit schlechten Wodka volllaufen.
Ich bin nicht in der Lage einem von beiden zu antworten, sondern blicke auf meine To-Do-Liste des Tages. So viele Dinge, so viele Pflichten und sie drücken mich tiefer in das unbarmherzige Schwarz hinein. 

Montag, 16. April 2018

Justine privat - Wo sind die Helden wenn man sie braucht?


Ja, es ist wahr! In stürmischen Nächten hätte ich schon Lust an der Seite des Jokers das Leben von Batman aufzumischen. Ich bin sicher gebe eine hinreißende Bösewichtin ab, die sich vielleicht durch den ein oder anderen Superhelden wieder auf die helle Seite der Macht ziehen lassen würde ...
Nein, Spaß bei Seite. Ich wäre eine schreckliche Bösewichtin.
"DU DARFST BATMAN NICHT TÖTEN!", würde ich heldenhaft brüllen und mich dazwischen werfen. 
"FAHRT NICHT SO SCHNELL!", würde ich rufen, wenn wir bei einer Verfolgungsjagt die 50 km/h überschreiten. Und wehe demjenigen der es wagt in meiner Gegenwart einem Tier etwas anzutun. Ich fürchte ich habe ein zu großes Gewissen um mich einen wirklich schlechten Menschen zu nennen. 
Trotzdem ...

Sonntag, 15. April 2018

Viva la Menstruation! - Menstruationstassen & Ihre Vorteile

Ja, diesmal gibt es mal einen Post nur für die Ladys unter meinen Lesern. Nein, nicht weil ich sexistisch bin, sondern weil die männlichen Personen unter uns einfach keine Gebärmutter haben. 

Denn heute geht es um Menstruationstassen. Was ihr schreit gleich „Bäh“ ? Erst lesen, dann urteilen!


„Wenn man Schwänze, Sperma, Blut oder andere Körperflüssigkeiten eklig findet, kann man‘s mit dem Sex auch direkt bleiben lassen.“
Charlotte Roche
Was ist das eigentlich?

Eine Menstruationstasse ist eine Alternative zu Binden oder Tampons. 
Die "Tasse" ist ein kleiner Becher aus meistens weichem Silikon, der in die Vagina eingeführt wird und dort das Menstruationsblut auffängt. Da man die Tassen sehr lange benutzen kann, sind sie wesentlich umweltfreundlicher und auch günstiger als Tampons. 

Statt die Flüssigkeit auszusaugen und dadurch die Scheidenflora zu benachteiligen, sammeln die Tassen nur das Blut auf. 

IHHHHH wie unhygienisch - NEIN, eben nicht!

Menstruationstassen sind aus reinem und für Medizintechnik entwickeltem Silikon. Im Gegensatz zu Tampons, die mit vielen Chemikalien behandelt werden, kann sich nichts festsetzen und es können auch keine Erreger in die Vagina eindringen. Das ist besonders für Mädels spannend, die oft an Blasenentzündungen leiden. Wie mein Freund so gerne sagt: „Empfindliche Muschis müssen sorgsam behandelt werden.“

Natürlich sollte man sich bei den Tassen dennoch an die Hygienerichtlinien halten: abkochen oder sterilisieren, das Material macht das ohne Probleme mit. 

Übrigens ist Blut, besonders das eigene, nun wirklich kein Grund sich zu ekeln. Auch wenn die Menstruation noch immer ein Thema ist über das die wenigsten offen reden: Niemand wird mit einem Zombie Virus infiziert, nur weil er etwas Menstruationsblut abbekommt. 

Bei der richtigen Anwendung und Handhabe der Tassen, läuft man jedoch wenig Gefahrsich die Hände schmutzig zu machen. 

Die Vorteile:

  • hygienischer 
  • kein Bändchen im Schlüpfer 
  • keine Chemikalien wie Bleiche 
  • weniger Gefahr an einem toxischen Schocksyndrom zu erkranken
  • umweltfreundlicher 
  • günstiger 
  • kein riechender Mülleimer mehr
  • bequemer 
  • nur noch EINE Sache die man mit sich herum schleppen muss 
  • kein panisches "Ich habe keine Tampons mehr"

Wie benutzt man denn so eine Tasse?

1. Falten

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten die Tasse zu Falten. 
Ich mache es immer wie folgt: Daumen auf den oberen Rand legen und ca. bis in die Mitte des Cups herunter drücken. 

Natürlich gibt es hier je nach Hersteller Unterschiede, bei einigen Cups geht das leichter als bei anderen. Aber keine Sorge, ein Kraftakt wird das in keinem Fall. 

Übrigens gibt es die Tassen in verschiedenen Größen. Ich habe eine S gewählt. 

Samstag, 14. April 2018

Justine privat – Nieder mit den Traumprinzen und Prinzessinnen



Ich möchte den Traum vom Happy End in Brand stecken, denn es ist nichts anderes als ein modisches Märchen in dutzenden Klischees. In unserer doch scheinbar so hochentwickelten Welt dreht sich alles nur noch stumpf darum, dass passende Gegenstück zu finden. Dabei ist das ständige Streitthema welche Geschlechter dies in welche Kombination dürfen, heute tatsächlich einmal nebensächlich. Es geht nur um die Liebe und die Suche nach dem Prinzen/der Prinzessin, die scheinbar perfekt zu einem passt. 
„Du bist sowas von unromantisch …“, werde ich getadelt und mit einem grimmigen Blick bestraft. Doch ich bin bereits in Kampfposition und habe nun den Drang meine Meinung ausführlicher zu begründen. „Es gibt keinen Einen. Der Traum von der einen großen Liebe ist so häufig Realität wie Nazis schlau … Man hat schon mal gehört das es solche geben soll, aber glauben kann man es eben nicht. Seltenheitswert hat es aber auf jeden Fall …“ Wieder ein böser Blick, doch dieses Mal wird er auch noch mit einem Kopfschütteln betont. „Natürlich darum geht es doch im Leben, die große Liebe zu finden.“ 
Die Aussage ist so süß und naiv das es mir fast das Herz bricht. Ich kann nicht anders als mich kurz in den schokobraunen dunklen Augen zu verlieren und mir zu wünschen eine ebenfalls so einfache Meinung zu vertreten. Doch das kann ich nicht, dazu hat die Realität meine Romantik einfach schon zu oft gefickt. 

Freitag, 13. April 2018

Justine privat - Glückliche Schlaflose Nächte

Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.
Albert Schweitzer
Es ist dunkel. 
Ich habe die dicke Decke um mich geschlungen und liege ruhig atmend da. Um mich herum ist die angenehme Wärme meines Bettes und der Duft meines Freundes. In der Dunkelheit kann ich die schummrigen Konturen meiner Wohnung erkennen, doch die Schatten machen mir keine Angst. Das leise Gepolter aus dem Treppenhaus erscheint mir wie nächtliche Musik. Die Wuffine schnarcht laut in ihrem Körbchen und mein Freund hält mich fest im Arm. Es ist schön, irgendwie friedlich und genau das verstört mich. Ich habe viele Bezeichnungen für mein Leben, aber friedlich gehörte bisher nicht dazu. 

Mittwoch, 11. April 2018

Meckermittwoch - Von der Kunst sich zu entscheiden


„Warum eigentlich Psychologie? Oder Soziale Arbeit? Warum nicht etwas mit dem Du auch mal Geld verdienst?“, werde ich in der letzten Zeit häufig gefragt. „Warum nicht als Fernstudium, warum nicht dies, dass, Ananas?“ 

Psychologie war immer ein Traum, ich war schon immer fasziniert von Serienmorden, von der Kunst des Ermittelns und dem Einschätzen von Straftätern. Natürlich war mein 15 Jährigem Selbst der vollen Überzeugung irgendwann einmal beim FBI oder CIA zu arbeiten. Die Realität sah natürlich ganz anders aus, aber die Richtung des Traumes blieb die gleiche. Darum auch der Weg in die Medizin, der mich jedoch so sehr enttäuschte das ich eine ganze Weile so gar keine Lust mehr auf Blutabnahmen und staubige Akten hatte. 
Also folgte ein langer steiniger Weg, nicht nur privat sondern auch im Berufsleben. Eine Achterbahnfahrt, bei der ich immer wieder lernen musste, dass Vorstellung und Realität meist nicht viel gemeinsam haben - und das man immer wieder vor den gleichen Fragen steht: Was will ich eigentlich, was macht mich glücklich und wie komme ich dort hin ohne das der Weg mir jede Energie zum glücklich sein nimmt? 
Einige werden das nun lesen und sich denken: „Püh! Dann war es eben nicht der ECHTE Traum!“ - und ganz unrecht haben sie damit nicht. Denn Traum Nummer Eins ist natürlich noch immer das Schreiben, aber hey ich komme aus der Generation FLEXIBEL und REALISTISCH. Schreiben kann ich immer. Ein Job der mich auch sonst gefällt ist ratsam, wenn man Miete und Essen bezahlen will. Also musste nun für die Karriere Traum Nummer 2 herhalten - und nun bin ich wieder mitten in der Realität. 
Mit Mitte Zwanzig kann ich mich ganz gut einschätzen. Meine Prioritäten haben sich zwar nur in einigen Dingen geändert, doch was viel wichtiger ist: Meine Interessen sind noch immer die Selben. 

Montag, 9. April 2018

Justine privat - Bahnbekanntschaft

Bild von: http://indubioproreo-anon.blogspot.de/
Es ist Montag, ich bin wie immer zu spät dran und hetzte gerade noch rechtzeitig in die S-Bahn. Meine Raucherlunge pfeift aus allen Löchern und ich brauche einen Moment um mich wieder in den Griff zu bekommen, dabei realisiere ich zu spät, dass die Bahn losfährt und ich schwungvoll, halb auf jemanden direkt neben mir lande. 
Eingeklemmt zwischen dem mir fremden Mann, seinem Rad und einer weiteren Person, der ich leider Kaffee auf die teuer aussehende Jacke geschüttet habe, wage ich einen entschuldigenden Blick nach oben. Er grinst mich belustigt an und leckt sich leicht über die Lippen. 
„Sorry?“ 
„Schon okay, ist ne Weile her das ich so von einer Frau berührt wurde“, meint er grinsend und ich werde augenblicklich rot. Bis eben war mir gar nicht klar, dass ich mich an ihm festgehalten hatte. Unwillkürlich weiche ich zurück und entschuldige mich noch einmal, auch bei seinem Rad. Er lacht noch immer, besonders nachdem ich mich bei der Person mit dem Kaffeefleck auch noch einmal entschuldigt habe nur um mich dann darüber zu beschweren, dass sie ruhig etwas netter sein könnte. Dabei fährt die Bahn wieder an, ich fluche und stoße abermals gegen ihn, dieses Mal hält er mich jedoch automatisch fest, damit ich ihn nicht schon wieder unsittlich berühre. 

Sonntag, 8. April 2018

Tabubruch: Wenn Väter bereuen - Ein Interview #Regretting Motherhood

Nicht nur Mütter können bereuen ...
Nicht nur Mütter können ihre Rolle ablehnen, auch Väter wissen oft nicht mit dem Druck umzugehen. Ich finde, dass genau dieser Part in den öffentlichen Diskussionen noch weniger Raum findet - darum möchte ich heute einen Vater zu Wort kommen lassen, der nie einer sein wollte. 

Ich: Wie kam es dazudass du ungewollt Vater wurdest?

Achim: 

Es war ein One Night Stand. Den ich bis heute bitter bereue - das Kondom riss, aber sie versicherte mir, dass sie die Pille nehme und es halb so schlimm sei. Einige Monate später bekam ich einen Briefin dem ich aufgefordert wurde, Alimente für meine Tochter zu zahlen. 

Ich: Du wusstest also nichts von der Schwangerschaft?

Achim: Nein, ich kannte nicht einmal ihren Nachnamen. Für mich war es nur eine Nacht, mehr sollte daraus niemals werden. 

Ich: Wie hast du reagiert, als du dann von deiner Tochter erfahren hast?

Achim: Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen. Ich wollte nie Kinder, schon gar nicht so. 

Ich: Und wie ging es dann weiter?

Achim: Ich habe natürlich Kontakt zu der Mutter aufgenommen. Zugegeben, das lief nicht gerade schön ab. Auch von meiner Seite nicht. Sie hat ein Kind von mir bekommen, ohne mir etwas zu sagen. Ich wurde vor vollendete Tatsachen gestellt und hatte keine Chance, aus dieser Schlinge rauszukommen.

Ich: Meinst du, es wäre anders gelaufen, wenn du von der Schwangerschaft gewusst hättest?

Achim: Ganz ehrlich: das weiß ich nicht. Für sie (die Mutter) war ja von Anfang an klar, dass sie das Kind nicht abtreiben möchte. Da hätte ich auch so nichts daran ändern können, aber es wäre schön gewesen, zumindest das Gefühl zu haben, auch gefragt zu werden. 

Ich: Kritisierst du es, dass Männer keine Gewalt darüber haben, ob sie Vater werden wollen?

Samstag, 7. April 2018

Justine privat - Das Blümchenkleid

Kleid & Jacke: Kleiderkreisel
Sonnenbrille: Flohmarkt
„Scheiß Hippie“, haucht er mir zu und grinst dabei über das gesamte Gesicht. Ich boxe ihm gegen den Oberarm und versuche mir nicht anmerken zu lassen, dass ich mir dabei mehr weh getan habe als ihm.
„Lass mich doch!“
„Bist du jetzt ein Blumenkind und verteilst über all deine Liebe?“
„Nur an Menschen die sie verdienen“, antworte ich zwinkernd. 
Der Frühling ist da. Wir laufen Händchen haltend durch die Stadt und ich komme mir wieder vor wie ein Teeny im Hormon Rausch. „Jetzt mach schon endlich ein Bild", bitte ich ihn und boxe ihn sachte auf den Oberarm. 
„Damit alle sehen können, dass du ein Hippie bist?"
Ich boxe ihn wieder und lache. Endlich wird es wärmer, endlich gibt es Sonne - endlich fühle ich mich wieder richtig lebendig. 
„Ihm Frühling bin ich gerne ein Hippie", gebe ich zurück und strecke ihm die Zunge raus. 
„Zum Glück bist du mein Hippie, sonst könnte ich mich so nicht mit dir sehen lassen", neckt er mich weiter.
Nichts hilft gegen die Winterdepression so gut wie der erste Frühlingstag. Selbst der Weg zur Schule fällt mir gerade unglaublich leicht, denn in den Sonnenstrahlen wirkt alles wie durch eine rosa rote Brille. 

Werbung: Die schönsten Schuhe der Welt - Ethletic (Fair & Vegan) #FreuFreitag

*Diese Schuhe wurden mir in Rahmen einer Kooperation zur Verfügung gestellt, Danke dafür! Es gibt Momente, da freue ich mich wie wahns...